| Medienmitteilung Gebäudeversicherung: |
Vergangene Nacht brannte in Horw ein Gebäudeteil
eines alten Wohnhauses nieder. Eine Person konnte nicht mehr rechtzeitig
gerettet werden. Die Löscharbeiten der Feuerwehren Horw, Kriens
und Luzern waren wegen der hohen Brandbelastung und der grossen Kälte
sehr schwierig.
Gestern Abend, 4. Februar 2012, kurz nach 23:30 Uhr wurde bei der
Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei gemeldet, dass ein älteres Wohnhaus brenne. Der
aus dem Haus dringende Rauch war so stark und die Hitze so hoch, dass ein
Bewohner nicht mehr rechtzeitig gerettet werden konnten. Es dauerte nur
kurze Zeit, bis der ganze Gebäudeteil in Vollbrand stand.
Das Haus
war durch eine Brandmauer in zwei Teile getrennt. Dank der schnellen
Reaktion der Polizisten der ersten Polizeipatouille konnten
die drei Bewohner dieses Hausteiles unverletzt evakuiert werden.
Dieser Gebäudeteil blieb dank dem konsequenten Einsatz der Feuerwehren
von den Flammen verschont.
Der Einsatz war für die Einsatzkräfte der Feuerwehren wegen
des starken Rauches, der grossen Brandbelastung und Hitze sehr schwierig,
zudem wurden die Löscharbeiten durch die grosse Kälte erschwert.
Ein Feuerwehrmann musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Luzerner
Kantonsspital eingeliefert werden. Die Einsatzkräfte standen bis
in den Sonntagvormittag im Einsatz. Das in unmittelbarer Nähe stehende
historisch wertvolle Zollhaus konnte geschützt werden.
Die
Brandursache ist zurzeit unbekannt. Die Branddetektive der Luzerner
Polizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Der vordere Wohnhausteil
brannte völlig
aus, grosse Teile des Daches sind eingestürzt.
Der genaue Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden. Im Einsatz
standen 155 Eingeteilte der Feuerwehren Horw, Kriens und der Stadt Luzern
sowie Einsatzkräfte der Luzerner Polizei und zwei Ambulanzen des
Rettungsdienstes 144.
Vinzenz Graf, Feuerwehrinspektor
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