Die kurz nach 18:00 Uhr alarmierten Feuerwehrkräfte
trafen auf einen Dachstockbrand bei dem das Feuer bereit aus dem
Dach schlug. Die Bewohner konnten sich selbstständig in Sicherheit
bringen und wurden von der Feuerwehr betreut. Die erschwerte Zugänglichkeit,
der intensive Brand und die tiefen Temperaturen erschwerten den Einsatz.
Um 18:05 Uhr wurde die Einsatzkompanie 3 der Feuerwehr Stadt Luzern
wegen eines Dachstockbrandes aufgeboten.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr trafen auf einen Dachstockbrand
am Grünring 8, bei dem das Feuer bereits aus dem Dach und
Fenster loderte. Der zweite Hausteil, Grünring 6, war durch
das Feuer massiv gefährdet. Die Bewohner der beiden Gebäudeteile
konnten sich selber in Sicherheit bringen. Die Sanitätsabteilung
der Feuerwehr übernahm die Betreuung der betroffenen Bewohner.
Die schmale Zufahrt, die verwinkelte Bauweise und das heftige
Feuer erforderten aufwendige Löschaktionen und eine grosse
Anzahl Einsatzkräfte.
Der heftige Dachstockbrand wurde von allen Gebäudeseiten
bekämpft. Zudem wurde über die Autodrehleiter ein Löschangriff über
das Trassee der Zentralbahn geführt. Die Löscharbeiten
in unmittelbarer Nähe der Geleiseanlagen bedingte die Abschaltung
der Fahrleitung der Zentralbahn bis um 21:40 Uhr. Die Zentralbahn
richtete einen Bahnersatz mit Bussen ein.
Die tiefen Temperaturen und der bereits in den frühen Morgenstunden
geleistete Einsatz bei einem Brand in Horw bedingten vermehrte
Ablösungen. Die Feuerwehr Emmen unterstützte deshalb
den Einsatz in der Schlussphase mit 25 Feuerwehrleuten.
Der Brand konnte nach intensiven Löscharbeiten um 21:00
Uhr unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten
und Brandwache dauern bis in die Morgenstunden an. Beim Brand
wurde niemand verletzt.
Die Brandursache wird durch die Luzerner Polizei ermittelt.
Insgesamt standen 150 Personen der Feuerwehr Stadt Luzern, 25
Personen der Feuerwehr Emmen sowie der Rettungsdienst 144 und
die Luzerner Polizei im Einsatz.
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