| Flash
- Over
Voraussetzungen: (vereinfacht) 1. Eine Verbrennung in einem
Raum mit Flammenerscheinung, welche Wärme an die Umgebung abgibt.
Das heisst es ist genügend Sauerstoff für die Verbrennung vorhanden.
1. Durch einen Entstehungsbrand
wird die unmittelbare Umgebung aufgeheizt. |
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| Erkennen:
Wesentliches Merkmal eines möglichen Flash-Overs ist starke Rauch-
und grosse Wärmeentwicklung im Gebäudeinneren. Die Rauchgastemperaturen
liegen zwischen 200°C Auswirkungen: Die grösste Wirkung ist in der entstehenden Hitze zu sehen. Aus Versuchen und Rekonstruktionen von Einsätzen wurden Temperaturen zwischen 1000°C und 1500°C zum Zündzeitpunkt des Flash-Overs ermittelt. Dies sind Temperaturen denen auch unsere modernste Schutzbekleidung nicht standhält. Da ein Flash-Over eine Verpuffung darstellt treten natürlich auch Druckanstiege auf. Diese liegen meist im Bereich von 1 bar. Es kommt daher zu Zerstörungen von Fenstern und Türen, sofern diese nicht bereits durch das Brandgeschehen zerstört wurden. Eine weitere Folge ist die schlagartige Ausweitung des Brandherdes. Massnahmen: 1. Schaffen von genügend grossen Abzugsöffnungen. Öffnen
von Rauchabzügen. Öffnen der Fenster
durch den vorgehenden Trupp. Einschlagen der Fenster zum Brandraum von
Aussen. Öffnen der Dachhaut · Belüften
des Brandobjekts (Überdruckbelüften) usw. 1. Genügend grosse
Abluftöffnungen geschaffen sind
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Programmierter
Feuersprung Gemeinsamer Innen- und Aussenangriff zum selbstgewählten Zeitpunkt! |
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Schlussbemerkung: Das
Phänomen Flash-Over muss in der Ausbildung sehr früh dem allen
Feuerwehreigeteilten nahe gebracht werden. Jeder Atemschutzgeräteträger
muss die Gefahr eines bevorstehenden Flash-Over erkennen und die erforderlichen
Selbstschutzmassnahmen ergreifen können. Das Auftreten eines Flash-Overs
muss als immer wahrscheinlicher betrachtet werden, da die im modernen
Bauwesen verwendeten Materialien vermehrt zur Pyrolyse neigen, und gleichzeitig
die Wärmedämmung der Objekte immer verbessert wird. Voraussetzungen (vereinfacht): 1. Eine Verbrennung in einem
Raum mit Flammenerscheinung, welche Wärme an die Umgebung abgibt,
geht in eine Verschwelung über. Das heisst es ist nicht genügend
Sauerstoff für die Verbrennung vorhanden.
1. Durch einen Entstehungsbrand
wird die unmittelbare Umgebung aufgeheizt. Erkennen: Wesentliche Merkmale eines möglichen Backdraft: 1. Geschlossener Raum mit nur
geringem oder keinem Rauchaustritt Die wesentliche Wirkung liegt in der entstehenden Stichflamme die eine Wärmeleistung von 4000 kW und mehr haben kann (Temperaturen 1800°C - 2500°C). Ein Druckanstieg ist dabei kaum merkbar. Massnahmen: 1. Vorgehen in der Deckung
Das Phänomen Backdraft muss in der Ausbildung sehr früh dem Feuerwehrmitglied nahe gebracht werden. Jeder Atemschutzgeräteträger muss die Gefahr eines bevorstehenden Backdraft erkennen und die erforderlichen Selbstschutzmassnahmen ergreifen können. Ab der Funktion Gruppenkommandant sollten auch die Zusammenhänge über Entstehung und Bekämpfung bekannt sein. Das Auftreten eines Backdraft muss als immer wahrscheinlicher betrachtet werden, da die im modernen Bauwesen verwendeten Materialien vermehrt zur Pyrolyse neigen, und gleichzeitig die Wärmedämmung der Objekte immer verbessert wird. Rekonstruktion eines Backdrafts: Am 28. März 1994 wurde
die New Yorker Feuerwehr zu einem Zimmerbrand in einem dreigeschossigem
Gebäude gerufen. Der Einsatzleiter setzte einen Trupp zum Öffnen
der Fenster und Dachluke im zweiten Stockwerk und einen Trupp zur direkten
Brandbekämpfung im ersten Stock ein. Als die Tür zum Brandraum
geöffnet wurde schlug eine Stichflamme 6,5 min lang in das Stiegenhaus.
Diese Flamme tötete die drei im oberen Stockwerk befindlichen Feuerwehrmänner.
Aus diesem Grund wurde der Einsatz in einem Modell nachgestellt. Bei diesem
Versuch konnten interessante Erkenntnisse gewonnen werden. |
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| Wesentliche Unterschiede zwischen Flash-Over und Backdraft: | |||||||||||||||
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©
Feuerwehr Stadt Luzern |
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