Hochleistungslüfter
Um die Gefahr durch Rauchgase und Explosion in einem brennenden Gebäude herabzusetzen werden sogenannte Hochleistungslüfter eingesetzt. Sie werden im passenden Abstand (der Luftstrom deckt die gesamte Türöffnung ab) vor der Eingangstür des Brandobjektes aufgestellt.
Die Lüfter erzeugen nun einen leichten Überdruck im Gebäude. Brand-und Rauchgase werden
durch Rauchabzüge oder andere Öffnungen ins "Freie gedrückt" und schaffen so freie Sicht für
die Atemschutztrupps. Evt. vermisste Personen sowie Brandherde können besser lokalisiert
werden.
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Turbo Hurricane MT 165
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Technische
Daten |
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Gewicht:
Länge x Breite x Höhe:
Motor:
Luftgeschwindigkeit:
Luftleistung
Primär:
Maximal: |
33.5 kg
58 x 49.5 x 56 cm
4 Takt 5.5 PS
135 km/h
18`600 m3 /h
34`000 m3 /h |
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| Tempest TCA 18 E |
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Technische Daten Gewicht:
Länge x Breite x Höhe:
Motor:
Gebläse ø :
Luftleistung
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ca.27 kg
55 x 55 x 47 cm
230 V, 50 Hz 0,75 kW
460 mm
0 - 17.500 m3/h |
Hurricane H |
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Technische Daten |
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Gewicht:
Länge x Breite x Höhe:
Turbine:
Luftgeschwindigkeit:
Luftleistung
Primär:
Maximal:
Wassernebelaufsatz: |
19.5 Kg
67 x 35 x 42 cm
Derlin 100
210 km/h
bis zu 8'500 m3/h
30'000 m3/h
39 l/min Wasser
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Der Hurricane H ist Explosionsgeschützt und kann deshalb auch in ex-gefährdeten Bereichen eingesetzt werden.
Der Hurricane H kann in einem geschlossenen Wasserkreislauf betrieben werden.
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Lüfterarten
Konventionelle Lüfter mit langen Propellerblättern : Hierbei handelt es sich um die ältesten
Rauchabzugssysteme, die daher weitläufig bekannt sind. Mit diesen Systemen sind auch die
klassischen Ventilatoren ausgestattet, die in Büros oder an Zimmerdecken zu finden sind.
Diese Propellerart zeichnet sich durch eine hohe Durchsatzleistung aus, wobei der Luftstrom
nicht besonders stark ist. Ein solcher Lüfter entspricht somit nicht den gegenwärtigen
Anforderungen an den Einsatz von Lüftern. Dennoch verwenden weiterhin einige
Brandschutzdienste Lüfter, die auf diesem System basieren.
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Der trichterförmige Luftstrom ist charakteristisch
für den konventionellen Lüfter
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Lüfter mit Turbinen : Sie sind die neueste Entwicklung im Bereich der Lüfter und werden
hauptsächlich von Feuerwehren verwendet.
Die Turboventilatoren zeichnen sich durch eine hohe Lüftungsleistung aus, die dank der hohen
Rotationsgeschwindigkeit des Propellers erzielt wird. Sie erzeugen am Ausgang des Geräts
einen sehr starken und schnellen Luftstrom.
Gemessen an ihrer Grösse handelt es sich um die derzeit leistungsstärksten Geräte.
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Der gebündelte Luftstrom erzeugt den für
Turboventilatorencharakteristischen Antriebseffekt
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Antriebssysteme
Verbrennungsmotor : Die älteste von den Brandschutzdiensten angewandte Variante: Ein üblicherweise mit Benzin betriebener Verbrennungsmotor - 2-Takter (selten) oder 4-Takter (sehr häufig) - sorgt für den Antrieb des Lüfters.
Im allgemeinen wird die Bewegung über ein zusätzliches Übersetzungsgetriebe bestehend aus einer Reihe von Zahnrädern übertragen. Diese Variante kann als die einfachste Lösung zum Antrieb von Lüftern betrachtet werden.
Elektromotor : Die neueste Variante die bei der französischen Feuerwehr zur Anwendung kommt. Sie stammt direkt aus Nordamerika, wo Hydromotoren äußerst selten verwendet werden.
Gemäß der NFPA-Norm, die in den Vereinigten Staaten und in Kanada die Anforderungen an Rettungsgeräte regelt, müssen alle Brandbekämpfungsausrüstungen mit einem Stromaggregat oder einem motorbetriebenen Stromgenerator ausgestattet sein, ganz gleich, ob es sich dabei um Löschpumpen oder Rettungsleitern handelt.
Hydromotor : Diese Variante kam - zumindest in Frankreich - nach dem Verbrennungsmotor. Hierbei erfolgt der Antrieb über eine unter Druck stehende Flüssigkeit, wie zum Beispiel Wasser (bei dieser Antriebsart am weitesten verbreitet) oder Öl (wesentlich seltener).
In beiden Fällen sind hydraulisch erzeugter Druck, Rohre (Wasser) oder Schläuche (Öl) zum Transport der Antriebsflüssigkeit, und eine Antriebsturbine für das Lüftungssystem erforderlich.
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